Frank Müller schreibt:
Weil uns in dieser Woche die twitternden Abgeordneten von Berlin so stark beschäftigt haben: Hier haben wir zusammengetragen, was es heute Neues gibt - vom Ältestenrat bis hin zum Twitterverbot aus internen Sitzungen, das die SPD nun aussprechen will. Da spricht eine Menge dafür, dass die etwas Älteren ganz einfach nicht mehr verstehen, was die etwas Jüngeren da so machen mit diesem Twitter. Und dann gibt es wiederum auch die etwas Jüngeren, die vielleicht nicht so recht verstehen, dass nicht jeder Reiz des jungen, schnellen Mediums sich auch mit seriösem Parlamentarismus verträgt.
So oder so: Vieles ist in Bewegung durch Twitter im Parlament. Jahrelang haben wir Abgeordnete gefordert, die nicht so langweilig sind, die sich nicht immer nach allen Seiten absichern, die auch mal etwas riskieren. Jetzt scheint es, als ob der Reiz von Twitter da ungeahnte Kräfte freigesetzt hätte. Ich sag mal etwas hochgestochen: Das ist gut für die Demokratie und fürs politische Geschäft. Und die ein oder andere Verletzung des Protokolls halten wir schon aus.
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