Frank Müller schreibt:
Es stellt sich ein wenig das Gefühl von 1989 ein, wenn man die Bilder und Nachrichten aus Teheran verfolgt. Wollen wir hoffen und beten, dass wir vom deutschen 1989 reden und nicht vom chinesischen…
Wieder einmal zeigt sich, wie unglaublich hoch die Bedeutung der sozialen Netzwerke für die Schlagkraft neuer Bewegungen sein kann. Twitter, Facebook und Blogs – sie machen weltweit einen anderen Iran sichtbar und sind entsprechend umkämpft. Selbst die diktatorischen Machthaber wissen um die Bedeutung von Twitter und Facebook besser als manche deutsche Führungskraft in Politik und Wirtschaft. Entsprechend schnell war Ahmadinedschad mit Gegenmaßnahmen und dem Versuch, alles sperren zu lassen.
Hochspannend, quasi live mitbekommen zu können, was die iranischen Oppositionellen alles an Bildern, Texten und Videos in die Welt transportieren. Mittlerweile häufen sich auch die Hilfen per Netz von außen: Die Webgemeinde stattet Iraner mit sogenannten Proxy-Einstellungen aus, die das Internet trotz der Sperren im Land erreichbar machen. Darunter ist z.B. auch Autor und Twittergroßmacht Stephen Fry – technisch etwas anspruchsvolle Materie, aber interessant.
Hier einige interessante Links, die uns sonst heute bei den Iran-Recherchen aufgefallen sind:
Twitter:
Tweets aus der Umgebung Teherans
Das TehranBureau (betreibt auch einen Blog)
Madyar (dort auch Links zu Youtube-Videos)
Facebook:
http://www.facebook.com/pages/Mir-Hossein-Mousavi-/45061919453
Blogs:
http://shooresh1917.blogspot.com/
Flickr:
http://www.flickr.com/photos/mousavi1388/sets/72157619592664479/show/with/3621715877/
Twitterupdate (16.6.)
Mohsen (arabisch)
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