“Damit ist ein Nimbus gebrochen, den wir in Jahrzehnten aufgebaut haben – von Franz Josef Strauß über Theo Waigel bis Edmund Stoiber. Die wesentlichen Ursachen dieses desaströsen CSU-Ergebnisses liegen in Bayern. Die CSU muss wieder eine verlässliche, berechenbare klare Linie finden. Eine kurzfristige Schnäppchenpolitik populistischer Art führt uns nicht weiter.”
Erwin Huber, 28. September, Leipziger Volkszeitung
„Ich denke, wir müssen mehr als Team arbeiten und weniger die Leute ausgrenzen. Das Wahlergebnis ist indiskutabel für eine Volkspartei wie die CSU.“
Erwin Huber, 28. September, ddp
„Das ist nicht nur eine Niederlage, das ist ein Desaster, eine Katastrophe.“
Erwin Huber, 27. September, dpa
„Die Strategie der Angriffe auf die FDP hat dazu geführt, dass die FDP in Bayern stärker ist als im Bundesdurchschnitt. Da muss auch der Parteivorsitzende seinen Beitrag leisten, nicht nur der Bundeswirtschaftsminister.“
Markus Ferber, 28. September, ddp
„Sollte Steinmeier jetzt Parteichef werden?“ „Ich bin dafür, dass wir miteinander einen Vorschlag erarbeiten.“
Kurt Beck, 28. September, Tagesspiegel
Update:
„In der Wahlkampfführung gab es einige Unzulänglichkeiten. Man hätte Rot-Rot stärker angreifen müssen und den Kleinkrieg mit der FDP lassen sollen.“
Erwin Huber, 29. September, Passauer Neue Presse
„Die Wahlkampagne gegen die FDP hat uns nicht genutzt. Das war eine Fehleinschätzung.“
Erwin Huber, 29. September, Deutschlandfunk

