Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute in Berlin zum Auftakt des „UN-Jahres der biologischen Vielfalt“ das dramatische Artensterben bedauert. Im Berliner Naturkundemuseum, vor dem weltweit größten
Dinosaurierskelett stehend, sang die Kanzlerin das Klagelied auf die geschundene Natur und den australischen Magenbrüterfrosch. „Wir brauchen eine Trendwende, und zwar sofort“, forderte die Umweltkanzlerin.
Doch, liebe Frau Merkel, es ist noch nicht aller Tage Abend: Wenn man der Augsburger Puppenkiste glauben darf, dann ist es mit der Artenvielfalt zumindest im politischen Berlin noch ganz gut bestellt. In deren neuen Kabarett-Programm für Erwachsene stehen unter anderem auf der Bühne: der rote Ameisenführer Gysi, das Sigmarienkäferchen, der Westerwilli, die Biene Merkel, der grüne Grashüpfer Flippin und der Schäble, offizieller Honigwart. Nicht im Bild ist der CSU-Seekäfer. Der liegt zurzeit aber eh nur hilflos auf dem Rücken.

